Höchst und Hohensolms müssen sich weiterentwickeln
Synode fordert Zukunftskonzept für Jugendbildungsstätten
EKHN/Jugendburg HohensolmsJugendburg Hohensolms05.05.2017 vr Artikel: Download PDF Drucken Teilen Feedback
evTvKloster HöchstDie beiden traditionsreichen Bildungsstätten werden bis dahin weiter jährlich mit insgesamt rund 500.000 Euro bezuschusst. Größere Umbaumaßnahmen mit einem veranschlagten Volumen von knapp zehn Millionen Euro wurden zurückgestellt.
Entwicklungschancen im Blick behalten
In der Jugendburg Hohensolms mit 118 und im Kloster Höchst mit 119 Betten beträgt die aktuelle Auslastung deutlich unter 50 Prozent. Künftig soll mindestens die Hälfte der Betten belegt sein, wie bereits ein Beschluss aus dem Jahr 2005 vorsah. Die Einrichtungen konnten ihre Belegung in den beiden vergangenen Jahren bereits steigern; Höchst von 14.700 Übernachtungen im Jahr 2015 auf 16.900 in 2016 und Hohensolms von 17.500 auf 18.800.
Bildungsverantwortung übernehmen
Vorrangige Aufgabe der beiden Häuser soll es bis auf weiteres sein, Begegnung, Bildung und Erfahrungen zu ermöglichen. Sie sollen vor allem jungen Menschen Raum für ihre Orientierungssuche, Selbstfindung und Horizonterweiterung bieten. Dem Selbstverständnis der Einrichtungen nach kann die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen in Höchst und Hohensolms zudem exemplarisch zeigen, welche Verantwortung die evangelische Kirche in Bildung und Erziehung übernimmt.
Pädagogische Arbeit weiterentwickeln
Der Schwerpunkt der beiden Bildungsstätten liegt in kurzzeit-pädagogischen Angeboten. Im Kloster Höchst werden Jugendlichen und jungen Erwachsenen stärker spirituelle und ökumenische Erfahrungen ermöglicht. Die Evangelische Jugendburg Hohensolms bietet Kindern und Jugendlichen Räume und Rahmen für Natur- und Erlebnispädagogisches Lernen und Erfahren. Zuletzt hatten vor allem die Jugendvertreterinnen und- Vertreter in der hessen-nassauischen Kirche darum geworben, beide Einrichtungen zu stärken, das pädagogische Konzept auszubauen und eine Entscheidung über die langfristige Zukunft möglichst schnell herbeizuführen.